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Justitia 4.0 startet 2027 - ist Ihre Organisation bereit?

Ab 1. Januar 2027 gilt die Empfangspflicht für Behörden und Gerichte. Die Sendepflicht folgt ab 2028. Im Kanton Zürich gilt beides – auch für Anwälte – bereits ab dem 1. Januar 2027. Was das operativ bedeutet, unterschätzen die meisten. Diese Weiterbildung schafft Klarheit.

Dauer

Halbtag oder Ganztag

Format

Digital oder vor Ort

Schwerpunkte

Nach Vereinbarung

Plätze

Teams ab 5 Personen

Preis

Auf Anfrage

Was wir in der Praxis erleben.

Drei typische Situationen aus juristischen Teams. Erkennen Sie sich wieder?

Kantonale Verwaltungsbehörde

„Wir wissen, dass Justitia 4.0 kommt. Aber wir haben noch zwei Jahre. Aktuell haben wir dringendere Projekte."

Zwei Jahre klingen viel. Aber die Empfangspflicht gilt ab Tag 1 und wer bis dahin Prozesse, Scaninfrastruktur und Stellvertretungsregeln nicht geklärt hat, steht operativ vor dem Nichts.

Kantonales Gericht · Rechtsdienst

„Wir haben eine Arbeitsgruppe gegründet. Die trifft sich monatlich und beobachtet die Entwicklungen."

Beobachten schützt nicht vor Empfangspflicht. Eine Arbeitsgruppe ist kein Projekt. Ohne Budget, Entscheidungskompetenz und Zeitplan passiert: nichts.

Kanzlei · 20 Anwälte

„Wir haben uns auf justitia.swiss registriert und den Zugangscode erhalten. Damit sind wir eigentlich bereit, oder?"

Die Registrierung auf der Plattform ist der einfachste Teil. Was danach kommt, bspw. Prozessdesign, Scaninfrastruktur und hybride Dossierführung, ist das, wofür es keine Anleitung gibt.

Das eigentliche Problem ist nicht die Plattform. Die Plattform ist maximal 5 % der Herausforderung. Die restlichen 95 % sind Prozessdesign, Organisationsentwicklung, Change und Infrastruktur und genau dort fehlt in den meisten Organisationen der Plan.

Was diese Weiterbildung verändert.

Heute

  • Justitia 4.0 ist auf dem Radar, aber niemand weiss konkret, was es für die eigene Organisation bedeutet

  • Die Plattform wird mit der Lösung verwechselt: Prozessdesign, Scanlogik, Stellvertretung – alles offen

  • Das Team ist verunsichert: Wer macht was? Was gilt wann? Welche Fristen? Welcher Kanal?

  • Hybride Übergangsphasen – digital und physisch gleichzeitig – sind organisatorisch nicht durchgedacht

  • Kein Budget, kein Zeitplan, keine Entscheidungskompetenz – nur Beobachtung

Nach dem Kurs

  • Klares Bild: Was Justitia 4.0 rechtlich verlangt, was die Plattform leistet – und was sie nicht löst

  • Schlüsselprozesse sind erkannt und punktuell durchgespielt – die interne Ausarbeitung beginnt danach mit dem richtigen Fokus

  • Das Team weiss, welche Fragen geklärt werden müssen und hat erste Antworten gemeinsam diskutiert

  • Die Hybridphase ist verstanden: Wo liegen die operativen Knackpunkte für die eigene Organisation?

  • Die Grundlage ist gelegt, um intern ein Projekt sauber aufzusetzen – oder ein bestehendes kritisch zu hinterfragen

Was in der Schulung behandelt wird.

Der Aufbau richtet sich nach Ihrer Ausgangslage. Die folgenden Module zeigen, wie andere Gerichte, Behörden und Kanzleien die Schulung durchlaufen haben.

Inhalte, Schwerpunkte und Tiefe werden im Vorgespräch gemeinsam definiert. Ob Gericht, Verwaltungsbehörde, Staatsanwaltschaft oder Kanzlei – der Ausgangspunkt ist immer Ihre konkrete Situation.

Rechtlicher Rahmen

BEKJ und was es wirklich verlangt

  • Empfangspflicht vs. aktive Nutzungspflicht: Was gilt wann und für wen?

  • Berufsmässige Parteivertreter, Behörden, Private: unterschiedliche Pflichten verstehen

  • Übergangsfristen: Was die 5-Jahres-Regelung wirklich bedeutet – und was nicht

  • Kantonale Regelungshoheit: Verwaltungsverfahren und ihre Besonderheiten

Die Plattform

justitia.swiss verstehen und einordnen

  • Was die Plattform leistet und was sie explizit nicht löst

  • Organisationsprofil, Benutzerrollen, Empfangsadressen einrichten

  • Interoperabilität mit anderen Kanälen (GVS, kantonale Plattformen)

  • Plattformstörungen: Was gilt, wenn der Kanal ausfällt?

Prozessdesign

Abläufe, die wirklich funktionieren

  • Was passiert in den ersten 15 Minuten nach Eingang einer fristauslösenden Eingabe?

  • Vollständigkeitsprüfung, Zuordnung, Überleitung ins GVS: Schritt für Schritt

  • Stellvertretungsregelungen: Ferien, Krankheit, Ausstand – wer übernimmt wann?

  • Praxisszenarien: Eigene Fälle durchspielen und lösen

Digitale Aktenführung

Hybridphase und Scanlogik

  • Hybride Dossiers: parallel physisch, gescannt und digital – wie organisieren?

  • Scanprozesse: Wer scannt, mit welchen Geräten, nach welcher Logik?

  • Archivierungslogik, Zugriffsrechte und Dokumentenbenennung

  • Infrastruktur: Was technisch vorhanden sein muss – und was nicht

Signaturen & Siegel

Elektronisch signieren und siegeln

  • Qualifizierte elektronische Signatur (QES): Wann zwingend, wann verzichtbar?

  • Behördensiegel: Einrichtung, Anwendungsfälle, Alltagstauglichkeit

  • Login-Wege und deren Auswirkung auf Signaturanforderungen

  • Praktische Übung: Signaturprozesse einrichten und testen

Change & Kommunikation

Das Projekt intern verankern

  • Warum eine Arbeitsgruppe kein Projekt ist und was es braucht

  • Projektauftrag, Budget, Zeitplan: intern argumentieren und begründen

  • Kommunikationsstrategie: Wer muss wann wie informiert werden?

  • Grundlagen für das interne Schulungskonzept entwickeln

Optional: Begleitung

Wenn Sie nach dem Kurs weitergehen wollen.

Dr. Schneeberger begleitet bei Bedarf die weitere Umsetzung – von der Projektstruktur bis zur konkreten Prozessentwicklung. Individuelles Mandat, Umfang nach Bedarf. Auf Anfrage.

Flexibel in Format und Durchführung.

Die Schulung passt sich Ihrem Team an – nicht umgekehrt.

Halbtag
3 Stunden

Rechtlicher Rahmen, Plattformverständnis, Prozessdesign-Grundlagen. Für Teams, die sich rasch und strukturiert ins Thema einarbeiten wollen.

Ganztag
6 Stunden + Mittagessen

Alle Module – mit Zeit, um das Gelernte auf die eigene Organisation zu reflektieren und zu diskutieren. Anwenden, hinterfragen, einordnen.

Digital
Remote · Live

Interaktive Live-Schulung per Webinar. Alle Teilnehmenden arbeiten mit eigenen Zugängen – von jedem Standort aus.

Vor Ort
Bei Ihnen

Schulung direkt in Ihren Räumlichkeiten. Höchste Interaktivität, gemeinsame Szenario-Arbeit.

Inhouse-Schulung für Ihr Team

Format, Dauer und Schwerpunkte werden im Vorgespräch gemeinsam definiert.
Preise auf Anfrage – abhängig von Teamgrösse, Format und Standort.

Tipp

Einzelpersonen, die sich zunächst individuell mit der Thematik vertraut machen möchten, bevor eine Inhouse-Schulung für ihr Team in Frage kommt: Dr. Schneeberger leitet den Ganztageskurs «Bereit für Justitia 4.0» in Zusammenarbeit mit Weblaw in Zürich und Lausanne.

Was andere sagen.

Dr. Christian Oetiker LL.M.

Attorney at Law · Managing Partner

VISCHER AG, Zürich

★★★★★

«Ein sehr anregender Workshop zu justitia.swiss, der neuen Plattform für den elektronischen Rechtsverkehr. Es lohnt sich als Kanzlei, sich rechtzeitig auf diesen grossen Digitalisierungsschritt vorzubereiten.»

Schulung anfragen.

Schreiben Sie mir und wir klären gemeinsam, ob und wie die Schulung für Ihre Organisation Sinn ergibt.

01

Wir besprechen Ihre Ausgangslage und Ihren konkreten Vorbereitungsstand

02

Wir definieren Format, Dauer und inhaltliche Schwerpunkte

03

Sie erhalten ein konkretes, transparentes Angebot

Anfrage / Anmeldung

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